GLB und CDU wollen Berufsakademie in Bensheim

Bensheim. „Die Schulstadt Bensheim hat von ihre Lage, ihrer Verkehrsanbindung, den bestehenden und in jüngsten Zeit neu angesiedelten Betrieben mit überregionaler Bedeutung, gute Chancen Standort für die in Südhessen geplante Berufsakademie zu werden. Die Koalition aus CDU und Grüner Liste Bensheim hat bereits zu Beginn der neuen Wahlperiode in einem gemeinsamen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung am 13. Juni 2001 einen positiven Grundsatzbeschluss dazu gefasst“, informiert GLB- Fraktionsvorsitzender Franz Apfel in einer Pressemitteilung.

Die Ansiedlung der Berufsakademie in Bensheim würde nach Auffassung des grünen Fraktionsvorsitzenden die Attraktivität Bensheims als Schul- und Wirtschaftsstandort weiter erhöhen. Diese Anziehungskraft würde über Bensheim hinaus auf den gesamten Bereich der mittleren Bergstraße ausstrahlen.

Die Stadtverordnetenversammlung hat auf Antrag von CDU und GLB einstimmig den Magistrat beauftragt, ein Konzept bis zur Haushaltsplanberatung 2002 vorzulegen. Bis dahin sollen Gespräche mit dem Kreis Bergstraße, der regionalen Wirtschaft und geeigneten Partnern wie z. B. der Berufakademie in Mannheim geführt werden.

Der Bedarf an Absolventen der Berufsakademie in der heimischen Wirtschaft wächst weiter. So hat u. a. die Bensheimer Firma Sirona ihr Ausbildungsplatzangebot im Bereich BA-Studienplätze aktuell erweitert. Auch andere Bensheimer Betriebe lassen an der Berufsakademie in Mannheim ausbilden. Das Südhessen eine solche Einrichtung braucht belegen die Stellungnahmen aller Parteien und der Wirtschaft, die in diesem Bereich an einem Strang ziehen.

Fakt ist, dass an der Berufsakademie in Mannheim über 1000 Studierende und damit ca. 30 % aus Hessen kommen. Die praxisorientierte Ausbildung an der Berufsakademie in Mannheim sorgt dafür, dass am Ende der dreijährigen Ausbildung 96 % der Studenten einen Arbeitsplatz am Ende ihres Studiums haben.

„Wenn es Bensheim gelingt, Standort für die Berufsakademie in Südhessen zu werden, erwarten wir als Grüne Liste auch positive Auswirkungen auf die so genannten „weichen Standortfaktoren“. Dazu gehören selbstverständlich die Bereiche Naherholung und Umweltschutz, kulturelle Angebote sowie Sport- und Freizeitangebote“, heißt es abschließend in der Mitteilung von Franz Apfel.

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