Koalition für Nachhaltige Mobilität in der Stadt

Bensheim. Mit der Umsetzung der Ergebnisse des „Diesel-Gipfels“ am 2. August 2017 und des Treffens der Bundesregierung mit Vertretern von Städten, deren Luftbelastung besonders hoch ist, befasst sich eine gemeinsame Anfrage der Fraktionen von CDU, GLB und BfB. Bei den Treffen sagte die Bundesregierung einen Fond „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ in Höhe von insgesamt 1 Milliarde Euro zu, der durch die Automobilindustrie mitfinanziert wird.

Durch den Fonds werden u. a. die Mittel zur Förderung der Elektromobilität und Elektrobusse, die Mittel für Radverkehrsförderung und für emissionsmindernde Maßnahmen im städtischen Verkehr erhöht. „Diese Förderung wollen wir für Bensheim nutzen, stellen die Fraktionsvorsitzenden Franz Apfel (BfB), Doris Sterzelmaier (GLB) und Markus Woißyk (CDU) fest.

Dabei geht es uns auch darum, dass für bereits beschlossene Projekte und Prüfaufträge wie beispielweise der Einsatz von E-Bussen bei der Neuausschreibung des Linienbündels und der Verlängerung des Radweges Schwanheimer Straße westlich der Autobahn A 5 zusätzliche Fördermittel zu erhalten sind.

Die gemeinsame Anfrage befasst sich auch mit der Überschreitung von Grenzwerten von Stickstoffdioxid und Feinstaub in Bensheim und die Frage an den Magistrat, wie diese Überschreitungen verringert werden können und ob dabei Fördermittel aus dem Mobilitätsfonds des Bundes zu erhalten sind, heißt es abschließend in der Pressemitteilung von Markus Woißyk (CDU), Doris Sterzelmaier (GLB) und Franz Apfel (BfB).

Verwandte Artikel