Bensheim steht in Sachen Umweltschutz gut da

Umweltberaterin Romero-Martin zu Gast bei den Grünen

Auf Einladung der GLB-Fraktion hat sich die neue Umweltbeauftragte der Stadt Bensheim bei ihrer letzten Sitzung vorgestellt. Maria Romero-Martin komplettiert das Team des Umweltdezernenten Adil Oyan wieder. Die studierte Biologin hat in Heidelberg und im Landkreis Groß-Gerau im Bereich Natur und Umwelt gearbeitet. „Bensheim steht gut da, trotzdem gibt es noch wichtige ‚Felder‘ zu bearbeiten.“ – war die zusammenfassende Bilanz der neuen Umweltberaterin nach einigen Wochen im Amt.

Für die Fraktion der GLB in der Stadtverordnetenversammlung sind die Erfahrungen Romero-Martins, die über Einblicke in unterschiedliche Umweltabteilungen anderer Städte verfügt, ein Gewinn für Bensheim. So bringt sie Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen und Verwaltungsebenen des Umweltschutzes mit, der eine Querschnittaufgabe ist. So ist das Thema nicht zuletzt auch im Bereich Bauen und Bauleitplanung ein wichtiges.

Frau Romero-Martin konnte hierzu schon Positives berichten, wie zum Beispiel die bereits genutzte Festsetzung zu vogelschlagsicheren Fensterfronten in sensiblen Bau-Bereichen.

Hier könne man ansetzen und weitere Verbesserungen für die Umwelt umsetzen, von denen auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Trotzdem stehe Bensheim in zahlreichen Bereichen jetzt schon besser da als viele andere Kommunen, was immer wieder auch von Bundes- bzw. Landesebene registriert und honoriert wird.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurden die Themen Baumschutzsatzung, städtisches Förderprogramm und Klimaanpassung behandelt, wobei die Umweltberaterin hervorhob, dass Pflanzlisten zukünftig angepasst werden müssen, weil durch die klimatischen Veränderungen vermehrt Arten gepflanzt werden sollten, die mit den neuen Bedingungen klar kommen . Eine Aussage, die auch mit der des Revierförster Ruis-Eckhardt übereinstimmt, mit dem die GLB im vergangenen Jahr eine Waldbegehung abgehalten hatte.

Auch der Naturschutz ist ein zentrales Arbeitsfeld der Umweltberaterin – für Bensheim bedeutet das unter anderem auch die Betreuung der Ausgleichsflächen, die kürzlich übernommen wurde.

Für die GLB ist die umfangreiche städtische Beratung in Sachen Klimaschutz, Umwelt und Energie als Service nicht mehr wegzudenken, weil das Angebot im Rathaus neutral gegenüber Bürgerinnen und Bürgern ist und die Expertinnen und Experten eine sinnvolle Ergänzung zu freien und kommerziellen Beratungseinrichtungen sind.

Zum Schluss des guten Austauschs mit der neuen Umweltbeauftragten der Stadt gab es einen Ausblick auf die jüngste Entwicklung im Bereich Verkehr und Umwelt: Die öffentliche Beteiligung am Luftreinhalteplan der hessischen Landesregierung mit dem Teilplan Bensheim startet Anfang April und ist dann für einen Monat offen einsehbar. Die Maßnahmen, die für unsere Stadt greifen, werden also in naher Zukunft auch auf dem Schreibtisch Romero- Martins liegen.

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