Dr Bosbach an der Karl Kübel Schule in Bensheim

Der renommierte Statistik-Fachmann Prof. Dr. Gerd Bosbach wird am Montag,4.2.2019 um 19 Uhr im Multimax der Karl Kübel-Schule einen Vortrag zum Thema „Lügen mit Zahlen – Wie wir mit Statistiken manipuliert werden“ halten

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des Fördervereins der Karl Kübel Schule setzt dieser die Zusammenarbeit mit Attac Bergstraße fort. In den letzten Jahren wurden dadurch zahlreiche gesellschaftskritische Vorträge zu wirtschaftlichen und sozialen Themen realisiert.

Nach Christian Felber, dem Begründer der Gemeinwohlökonomie und Prof. Dr. Christoph Butterwegge, dem bundesweit bekannten Politikwissenschaftler und Armutsforscher, ist es Attac-Bergstraße erneut gelungen einen renommierten Referenten für einen interessanten Vortrag in Bensheim zu gewinnen. Es handelt sich dabei um den studierten Mathematiker und Statistik-Fachmann Prof. Dr. Gerd Bosbach, der der Öffentlichkeit schon in seinen zahlreichen Publikationen über Statistik-Missbrauch, Arbeitsmarkt u. Bevölkerungsstatistik (Demografie), Armut (im Alter) und volkswirtschaftliche Aspekte der Gesundheitsfinanzierung anschaulich und kompetent die Möglichkeiten der Meinungsmanipulation durch Statistik aufgezeigt hat. Er arbeitete viele Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes und ist heute als Professor für Statistik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz tätig.

In seinem 2017 erschienenen Buch „Die Zahlentrickser: Das Märchen von den aussterbenden Deutschen und andere Statistiklügen beschäftigt er sich unter anderem gemeinsam mit Jürgen Korff verständlich, unterhaltsam und pointiert mit folgenden Fragen: Zahlen Reiche die meisten Steuern? Ist ein Porsche Cayenne umweltfreundlicher als ein Smart? Gibt es wirklich einen demografisch bedingten Ärztemangel? Statistiken erwecken den Eindruck von Objektivität und Exaktheit, dabei lässt sich mit ihnen alles und zugleich das Gegenteil beweisen.

Buch und Vortrag richten sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Mathematische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

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