Grüne für Schutz der Bienen: Besuch beim Imkerverein

Wild- und Honigbienen sind lebensnotwendig. Sie produzieren nicht nur Honig, sondern übertragen bei ihrem Flug von Blüte zu Blüte auch die Pollen von einer Pflanze auf die andere und sorgen so für deren Befruchtung. Über 80 Prozent der Kultur- und Wildpflanzen sind auf diese Fremdbestäubung angewiesen. Durch die Naturkreisläufe ist alles verzahnt: Gibt es dauerhaft zu wenig Blütennahrung für Insekten, nimmt die Zahl der Insekten ab. Gibt es zu wenige Insekten, leiden Vögel und andere Tiere. Auf Grund dieser großen Bedeutung setzen sich die Grünen für mehr Bienenweiden ein. Über Stadtrat Adil Oyan, der selbst auch Hobbyimker ist, wurde 2014 eine Bienenweide mit Wildbienenhotels entlang der Bahnlinie und der B 47 angelegt und mit einer Erklärungstafel öffentlichkeitswirksam ergänzt. Viele Bienenweiden, auch von privaten Initiativen, folgten seitdem.

Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) hat die hessische Bienenkampagne gestartet. Über 100 Landwirte haben im Rahmen der Kampagne zusätzlich Blühstreifen angelegt. „In Bensheim haben wir im Frühjahr zusammen mit unseren Koalitionspartnern den Magistrat gebeten, sich im Rahmen der Biodiversitätsstrategie für den Schutz von Honig- und Wildbienen einzusetzen und eine Aktionswoche zu starten“, teilt Doris Sterzelmaier, Fraktionsvorsitzende der Grünen Liste Bensheim (GLB), mit.

Die Grünen besuchen daher den schon seit über 150 Jahren bestehenden örtlichen Imkerverein, um sich über die Arbeit des Vereins zu informieren und zu erfahren, wo und was in Bensheim für die Bienen getan werden kann. Das Treffen findet am Dienstag, 25. Juli, um 19 Uhr auf dem Vereinsgelände zwischen Meerbach und Bahnlinie statt. Gäste sind herzlich willkommen.

Anfahrtsbeschreibung: Die Zufahrt zum Vereinsgelände erfolgt über die Abzweigung zwischen den beiden Eisenbahnbrücken in der Fabrikstraße. Links halten, die Brücke über den Meerbach überqueren und dem Weg folgen. Das Vereinsgelände liegt auf der linken Seite.

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