Grüne Liste betrachtet Verbesserungen und weitere Entwicklung im Radverkehr

Das Radfahren in Bensheim wird weiter verbessert, stellt die Grüne Liste Bensheim (GLB) bei Ihrer Fraktionssitzung fest. Das Protokoll der 2. Radverkehrsschau liegt nun vor. Zur üblichen Verkehrsschau, die ausschließlich per Auto vorgenommen wird, gibt es in Bensheim auch eine Verkehrsschau per Fahrrad. Diese wurde auf Anregung der GLB 2009 eingeführt.

Fachleute der Straßenverkehrsbehörden und Mitglieder des Allgemeinen deutschen Fahrradclub (ADFC) fahren an einem Vormittag verschiedene Strecken in Bensheim ab. „So werden Mängel für den Radverkehr und im Radwegenetz gefunden und behoben und Bensheim Stück für Stück radfahrfreundlicher, stellt Doris Sterzelmaier, GLB Fraktionsvorsitzende fest. Verbesserungen bei der Radwegebeschilderung, Absenken von Bordsteinkanten, Änderungen bei Parkzonen am Straßenrand, Ausbesserungen von Straßenunebenheiten sowie das Anbringen von Fahrradabstellanlagen, sind Erkenntnisse, die gewonnen wurden. Veränderungen beim Radverkehr sind ein laufender Prozess, der nie abgeschlossen sein wird, daher ist der zweijährige Turnus der Radverkehrsschau in Bensheim eine sinnvolle Einrichtung, sagt Wolfram Fendler, stellv. Fraktionsvorsitzender.

Die Grünen planen auch in die Zukunft, was die weitere Entwicklung des Radverkehrs betrifft. Mit dem Antrag der Koalition zur Überarbeitung des Verkehrsentwicklungsplanes haben sie auch die Planung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse unter Berücksichtigung einer Verringerung des CO² Ausstoßes nach den Zielen des Masterplanes „100% Klimaschutz“ aufgenommen sowie die Erstellung eines Gesamtkonzeptes für Fuß- und Radwegeführungen, insbesondere für Nord-Süd und Ost-West Verbindungen, in die Wege geleitet.

Weiterhin werden in dem jetzt vorgelegten Teilräumlichen Handlungskonzept für die westliche Innenstadt Mängel in der Radwegeführung aufgezeigt und Lösungen vorgeschlagen. So zum Beispiel für die Radwegeverbindung Schwanheimer Straße Richtung Rinnentor. Die Grüne Liste begrüßt dies ausdrücklich und ist erfreut, dass es solch ein Gesamtkonzept gibt, heißt es abschließend in der GLB-Pressenotiz.

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