Zu ihrer wöchentlichen Fraktionssitzung treffen sich die Grünen am Dienstag, 27.1. digital. Die umfangreiche Tagesordnung der anstehenden Stadtverordnetenversammlung wird besprochen. Darunter sind einige Bebauungspläne u.a. auch für die zwei PV-Freiflächenanlagen, bei denen die Grünen auf Realisierung in diesem Jahr hoffen. Eine Prüfung für die zukünftige Unterbringung der Verwaltung und deren Raumbedarf für sinnvolles, effektives Arbeiten steht an. Der Magistrat hat hierzu die Untersuchung verschiedener Optionen angeregt: Von Optimierung und Sanierung des Rathaus-Gebäudes im Besitz der MEGB, zu Umzug in ein anderes Mietobjekt oder gar Neubau. Die Grünen haben in Ihrem Wahlprogramm angeregt, das Rathaus wieder in die Innenstadt zu verlegen und so für mehr Belebung zu sorgen. Im Mittelpunkt der Beratung steht der Haushalt 2026. „ Wir brauchen wieder eine niedrigere Grundsteuer. In einem ersten Schritt sollte diese um 5% gegenüber dem Vorjahr auf 950 Punkte Hebesatz gesenkt werden“, meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Krapp. Spielraum hierfür sieht er sowohl auf der Ausgabenseite als auch beim Gewerbesteueraufkommen und dem Gewerbesteuerhebesatz. Mit den Sitzungsunterlagen kam ein Vorschlag des Magistrats für ein Interkommunales Gewerbegebiet im Westen Bensheims in Zusammenarbeit mit Lorsch. „Das ist faktisch ein neues Gewerbegebiet Stubenwald III mit 21 Hektar“, kritisiert Fraktionsvorsitzende Doris Sterzelmaier. „Erneut soll wertvolle Freifläche versiegelt werden. Die Natur- und Pflanzenwelt sowie der Erholungsraum der Menschen geht verloren. Der regionale Grünzug und Flächen für den Hochwasserschutz müssen erhalten bleiben“, führt sie weiter aus. Die Grünen sehen keinen Bedarf und keine die Notwendigkeit für ein solches Gebiet. Der Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung wird erneut sträflich außer Acht gelassen. Interessierte können an der digitalen Sitzung ab 20 Uhr teilnehmen. Es wird um Anmeldung bei M.Krapp@gruene-bensheim.de gebeten, um die Zugangsdaten für das Konferenztool zu erhalten.