CDU und GLB begrüßen Beteiligung an Offshore-Windpark

Die Beteiligung der GGEW AG am Offshore-Windpark „Bard I“ in der Nordsee stößt auf große Zustimmung der Fraktionen von CDU und Grüner Liste Bensheim – die Grünen. Einen Anteil von acht Megawatt regenerativ erzeugter Energie hat das Unternehmen in dem gemeinsamen Projekt mit anderen Stadtwerken übernommen. Die Gesamtleistung des Windparks werde 400 Megawatt betragen, wie die schwarz-grünen Koalitionäre in einer Pressemitteilung schreiben.

„Der kommunale Versorger tätigt eine gute Investition, weil nicht nur auf erneuerbare Energie gesetzt wird, sondern Rücklagen des Unternehmens finanziell sinnvoll angelegt werden“, kommentiert CDU-Stadtverordneter Oliver Roeder. Mit einer Gesamtinvestition von 40 Mio. Euro ist das Unternehmen aus Bensheim an der Neuanlage beteiligt. Für einen Teilbetrag von zehn Mio. Euro gewährt die Hessische Landesregierung erstmals eine Landesbürgschaft für Investitionen in erneuerbare Energie. „Eine zukunftsfähige Energiewirtschaft durch nachhaltige neue Investitionen in die regenerative Energieversorgung ist ein wichtiger Schritt, der jetzt notwendig ist, um sich von den fossilen und endlichen Energieträgern zu lösen und einen Beitrag für mehr Klimaschutz leisten zu können“, betont die stellvertretende GLB-Fraktionsvorsitzende Doris Sterzelmaier.

Die GGEW AG solle weiterhin Einstieg und Ausbau der regionalen regenerativen Energieerzeugung anstreben. Einige kleinere Anlagen – viele in privater Hand – gebe es an der Bergstraße bereits. Erneuerbare Energie solle zunehmend regional gewonnen werden. Viele Hausbesitzer machten es bereits vor, weitere Projekte müssten folgen, fordern CDU und GLB in ihrer gemeinsamen Presseerklärung.

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