Grüne Parteivorsitzende in Bensheim

Simone Peter im Naturschutzzentrum Bergstraße

 

 

 

Vier Tage vor der Bundestagswahl haben die Kreisgrünen eine der prominentesten Parteifiguren an die Bergstraße geholt: Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Dr. Simone Peter, besuchte am heutigen Mittwoch das Naturschutzzentrum Bergstraße als herausragendes Beispiel für naturnahe Umweltpädagogik.

Gemeinsam mit Bundestagsdirektkandidat Moritz Müller, Kreissvorstandssprecher Matthias Schimpf und weiteren grünen Mitgliedern informierte sich die Berliner Spitzenpolitikerin, die von 2009 bis 2012 Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes und von 2012 bis 2013 Abgeordnete im saarländischen Landtag war, über die hervorragende Arbeit des Zentrums. Geführt wurde die Gruppe von Leiterin Veronika Lindmayer, begleitet von einem der beiden Geschäftsführer, Uli Androsch, vorbei an zwei Schulklassen, von denen inzwischen jährlich bis zu 70 für Tagestermine ins Naturschutzzentrum kommen und beispielsweise Äpfel ernten und zu Saft verarbeiten.

Simone Peter zeigte sich begeistert von dem umfassenden pädagogischen Angebot vor Ort und war beeindruckt von der herbstlichen Atmosphäre rund um den Erlachesee. „Zukunft wird aus Mut gemacht, das zeigt sich hier sehr deutlich. Es ist überzeugend, wie hier Umweltbildung mit viel Praxisbezug und Freude am Lernen vermittelt wird. Kinder für Umwelt und Natur zu sensibilisieren, heißt, sie langfristig für deren Schutz zu gewinnen. Das ist angesichts der Klimakrise, des Artenschwunds und der Boden-, Wasser-, Luftbelastung unverzichtbar“, so die promovierte Biologin, die bei den Grünen den Umwelt-, Klima- und Naturbereich vertritt. Auch deswegen war der Termin von ernsthaftem Interesse an der Arbeit des Naturschutzzentrums geprägt.

„Das Erleben der Natur in direktem Zusammenhang, das Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen – das sind wichtige Grundsteine für ein umweltbewusstes Verhalten. Wer diesen Bezug schon in der Kindheit erfährt, achtet später mehr auf seine Umwelt“, kommentiert Moritz Müller. „Deswegen ist die Arbeit unseres Naturschutzzentrums ungemein wichtig für die Region.“

„Hier werden viele zukunftsweisende Themen dargestellt, von regenerativen Energien über regionale Lebensmittel hin zur Erhaltung der Natur- und Artenvielfalt – und dies seit mehr als zehn Jahren. Die Themen sind noch genauso aktuell wie damals“, kommentierte Kreisvorstandssprecher Matthias Schimpf die Vielfalt der Bildungs- und Mitmachangebote im Naturschutzzentrum.

Für die Bergsträßer Kampagne der Grünen, die insbesondere den Umweltschutz ins Zentrum gestellt hat, war der letzte öffentliche Besuchstermin der nötige Rückenwind für die letzten Stunden vor der Wahl und ein klares Zeichen: Ohne Umwelt ist alles nichts!

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